Donnerstag, 19. Februar 2015

Resolution gegen Massenüberwachung durch Staaten

Die parlamentarische Versammlung des Europarates, ein Organ des Europarates, welches unter anderem den Generalsekretär des Europarates und die Richter des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs auswählt, hat eine Resolution verabschiedet gegen die Massenüberwachung durch Länder der sogenannten „five eyes“ Partner USA, Grossbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland. Es wird kritisiert, dass diese Praktiken die Menschenrechte gefährden.


Die Resolution stellt in ihren Schlussfolgerungen wesentlich auf die Erkenntnisse im Zusammenhang mit den Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden ab. Sie hält die Massenüberwachung durch diese Länder für erfolglos im Kampf gegen Terrorismus und organisiertes Verbrechen. Die gesammelten Informationen wurden vielmehr für Terrorangriffe, Wirtschaftsspionage und massive Verletzungen der Privatsphäre von Bürgern missbraucht. Die Resolution fordert dazu auf, nationales Recht und internationales Völkerrecht betreffend der geheimdienstlichen Sammlung von Informationen zu ändern.

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